20 Jahre regionale Arbeitsmarktpolitik in Südwestthüringen

Anlässlich seines 20. Geburtstages zog heute der Regionalbeirat für Arbeitsmarktpolitik Südwestthüringen im Rahmen einer feierlichen Veranstaltung Bilanz. „Über all die Jahre war der Beirat für das Thüringer Arbeitsministerium ein wichtiger Partner in der Umsetzung von Maßnahmen der Arbeitsförderung, der uns auch weiterhin zur Seite steht“, betonte Udo Philippus, Referatsleiter im Thüringer Arbeits- und Sozialministerium. „Mit Hilfe des Regionalbeirats konnten die arbeitsmarktpolitischen Strategien der Landesregierungen seit Mitte der neunziger Jahre durch regionale Projekte vor Ort optimal umgesetzt werden“, sagte Heiko Kümmel, Beiratsvorsitzender.

Für Erik Fichtner, Geschäftsführer der Gesellschaft für Arbeits- und Wirtschaftsförderung (GFAW), ist es nicht selbstverständlich, „dass der Regionalbeirat bei ständig wechselnden Rahmenbedingungen in all den Jahren seine Aufgaben immer so professionell erledigt hat.“ Hauptaufgabe des Regionalbeirats ist es, aus der Fülle von regionalen Konzepten die besten Projektideen auszuwählen, die dann für eine Förderung aus Mitteln des Europäischen Sozialfonds (ESF) oder des Landes in Frage kommen.

In jüngster Vergangenheit votierte der Beirat regionale Projektideen des Landesprogramms "Öffentlich geförderte Beschäftigung". Für viele Frauen und Männer öffneten sich in den Projekten neue Beschäftigungs- und Lebensperspektiven. Langzeitarbeitslose können wieder sinnvolle Tätigkeiten ausüben und Beiträge zum Gemeinwohl leisten. „Die gesellschaftliche und soziale Teilhabe von benachteiligten Menschen hat sich mit den Landesprogrammen und mit der ESF-Förderkulisse deutlich verbessert. Das spiegelt sich in dem starken Rückgang der Zahl der Arbeitslosen, auch der Langzeitarbeitslosen wider“, unterstrich Philippus.

Stimmberechtigte Mitglieder des Regionalbeirats sind Vertreter der Wirtschaft, der Gewerkschaften, der Landkreise und kreisfreien Städte. Beratende Mitglieder sind die Agenturen für Arbeit, die Landesentwicklungsgesellschaft, die Thüringer Aufbaubank, die regionale Planungsgemeinschaft mit der regionalen Planungsstelle, Kreisverbände des Gemeinde- und Städtebundes, das Amt für Landesentwicklung und Flurneuordnung, Regionale Aktionsgruppen LEADER, Kirchen sowie Träger der Grundsicherung SGB II und arbeitsmarktpolitischer Maßnahmen. „Das sichert ausgewogene Entscheidungen“, so Kümmel. Die Geschäfte des Beirats führt die GFAW. Der Beirat ist für die Landkreise Hildburghausen, Schmalkalden-Meiningen, Sonneberg, den Wartburgkreis und die Städte Suhl und Eisenach verantwortlich.

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